Finanzen 2022

Anleger die Aktien, Funds, ETFs usw...................3.1.2022/ 10:00

kaufen, " vergessen " bei ihrer " Erfolgsbilnaz " einen Faktor, der aber den " Gewinn " ihrer Anlagen ziemlich schmälert. Das ist die sogenannte Kapitalertragssteuer ( KESt ). Sie müssen sich aber nicht um die Bezahlung der KESt kümmern. Wenn Ihr Wohnsitz in Deutschland, Österreich, Schweiz usw. ist, zieht Ihre Bank die KESt automatisch, beim Verkauf Ihrer Aktien ab. Natürlich nur vom Gewinn.
Dies gilt auch für Sparkonten. Allerdings können Sie sich die KESt sparen.

Zumindest bis zu einem gewissen " Freibetrag ". Wie das funktioniert, das recherchieren Sie selber. Wir sind nicht auch noch Ihre Steuerberater.
( Was wir auch gar nicht können und dürfen.)
Auch hier gibt es noch einen legalen Trick den Freibetrag zu erhöhen.

Blackrock, der größte Vermögensverwalter der Welt hat hier eine Informationsseite
( deutsch ) für Anleger, mit allen Fragen rund um die Steuer auf die genannten Anlagen Assests zusammengestellt.
Im eigenen Interesse sollten Sie sich die Zeit zum Lesen nehmen.
Und Sie sollten sich auf alle Fälle mit Ihrer Depotbank wegen der steuerlichen Aspekte in Ihrem Land in Verbindung setzen. Online-Kunden werden da einen Aha-Effekt kennenlernen. Vernmutlich wird Ihnen der Mensch im Call Center entweder nicht weiter helfen ( können, / wollen / dürfen ) oder Sie brauchen sehr viel Zeit, um eine vernünftige Antwort zu bekommen - Geiz ist nicht immer geil.
Bei einer größeren Anlagesumme sollten Sie sowieso einen versierten Steuerberater zu Rate ziehen. Die Gebühren machen sich schnell bezahlt. Denn wenn es ein guter Steuerberater ist, kann er Ihnen noch ein paar Tricks sagen, wie Sie ganz legal, die KEST sparen können..

Sigrid Wafner, Berlin

Wie Anleger aufs Kreuz gelegt werden................3.1.2022/ 10:00

haben wir im
Archiv Finanzen 30.12.2021
berichtet. Dazu gibt es ein paar neue Info, die auch wichtig für Klein-und Kleinstanleger sind.
Andrew Murstein, der 57-jährige Präsident und Chief Operating Officer der in Manhattan ansässigen Medallion Financial Corp., hat sich einen Plan ausgedacht, als der Aufstieg von Uber und Lyft dazu führte, dass die Anleger bei den Aktien von Medaillon Finacial Corp. sauer wurden. Denn der Kurs der Aktie stürzte erheblich ab.
Vom IPO - Kurs mit 17,00 US$ auf 6,67 US$ , um 21 %.
Um die Meinung der Anleger zu ändern, hat Murstein laut SEC Medienstrategen eingestellt, die Artikel schreiben, die sein Unternehmen ankurbeln, ohne preis - zugeben, dass sie bezahlt werden. Die Strategen verwendeten dann gefälschte Namen, um von 2014 bis 2017 mindestens 50 Artikel über Medallion Financial auf Websites wie Seeking Alpha, TheStreet, HuffPost und Crains New York Business zu platzieren, so die Klage.
So wirklich überraschend ist das nicht. Aber der Bub hat sichtbar keine Ahnung von den Spielen an der Börse. Und wer eine Aktie kauft, weil irgendwelche

" Börsengurus " in ihren Blogs die Aktie empfehlen, für den hält sich unser Mitleid in engen Grenzen. Das gilt auch für deutschsprachige " Finanzblogs ", die ja inzwischen wie die Pilze aus dem Boden schießen. Süß dabei sind die Mini-master-of-universe. Denn die bezahlen tatsächlich auch für den Schrott. Ganz schön doof.
Martha Snowfield, LAX / Sigrid Wafner, Berlin
Deshalb haben wir nie Bitcoins und..........10.1.2022 / 15:00

darauf lautende " Finanzderivate " enmpfohlen. Sie sind nicht berechenbar.
Der Wert von Bitcoin ist in zwei Wochen von knapp 50 000 US$ auf aktuell 40 800 US$ pro Bitcoin gefallen. Dieser Rückgang erfolgte, nachdem Protokolle einer Sitzung der Federal Reserve vorgeschlagen haben, die Zinssätze anzuheben. Auch die politischen Ereignisse in Kasachstan haben Besorgnis über die Fähigkeiten des Netzwerks aufkommen lassen. Kasachstan hat das komplette Internet gesperrt.
Bitcoin sind dezentral und global. Damit lässt sich ein Anstieg oder Rückgang des Preises nur schwer auf eine einzige Ursache zurückführen.

Sandra Berg London

Dieser Beitrag ist für jene.........................11.1.2022 / 11:00

die sich für die Hintergründe des Financial Business, in diesem Fall für Versicherungen, interessieren.
Vorab eine Bemerkung: Sie haben sicherlich schon öfter den Begriff " run - off " im Zusammenhang mit Versicherungen gehört. Der click auf den Link erklärt sehr einfach was ein " run off " ist.
Hier noch eine Video, das sehr einfach und schnell über einen run-off " informiert.


Nun stellt sich für Sie natürlich die Frage, warum eine Versicherung ihre bestehenden, vorwiegend Lebensversicherungen, verkauft?
Wie Sie ja inzwischen auch gehört und in unserem BB schon öfters gelesen haben, ist bei den aktuellen Zinsen eine Lebensversicherung ( auch Riester Rente, betriebliche Altersversorung (bAv) usw ) kein Geschäft mehr. Weder für Sie noch für die Versicherungen. Deshalb verkaufen immer mehr Versicherer ihre Bestände an sogenannte run-off-Companies. In Deutschland gibt es strenge Auflagen für die Versicherer, an wen sie das ganze Paket ihrer LV verkaufen dürfen. Im Ausland sind die Auflagen dafür eher etwas weniger streng. Wenn eine Versicherung ihre LV-Bestände verkauft, bekommt sie damit wieder cash in die Kasse. Und verbessert im Prinzip damit ihre Bilanz.
Hier ein Bericht zur Allianz, die ihre Lebensversicherungen, Renten - versicherungen, in den USA verkauft hat. Deutsche Versicherte sind davon nicht direkt betroffen.
Die " Allianz Life " USA, hat ihre Rückversicherungsvereinbarung mit Resolution Life und Sixth Street Tochtergesellschaften wie Talcott Resolution Life Insurance Company abgeschlossen.
Die am 03. Dezember letzten Jahres angekündigte und nun abgeschlossene Transaktion umfasst ein 35 Milliarden US$  schweres Rentenversicherungs - portfolio und setzt einen Wert von 4,1 Milliarden US $ frei, der dem Versicherungskonzern mit Hauptsitz in München regulatorisches Kapital verschafft.
In einer Mitteilung der Allianz heißt es: "Allianz Life verwaltet weiterhin die Policen des Portfolios und bleibt für die Erfüllung ihrer Verpflichtungen gegenüber den Versicherungsnehmern verantwortlich.
"Es gibt keine Änderungen bei der Policenverwaltung, dem Callcenter-Management, den Schadenzahlungen, der Erstellung und Zustellung von Auszügen, der Erfahrung der Vertriebspartner und dem digitalen Self-Service."
Die Transaktion, die so strukturiert wurde, um sicher
zu stellen, dass den Versicherungsnehmern der " Allianz Life " in den USA weiterhin ein qualitativ hochwertiger Service und Support geboten wird. Dieser run-off ist die bisher größte Transaktion des deutschen Versicherers in Bezug auf die Größe der Lebensversicherungsbestände.
"Die Transaktion veranschaulicht die Fähigkeit der Versicherungsplattform von Sixth Street, zu der auch Talcott Resolution und die Versicherungs - gruppe von Resolution Re, Resolution Life, gehören, hochflexible Kapitallösungen für führende Versicherungsunternehmen in großem Umfang zu entwickeln und umzusetzen", erklärte die Allianz im Dezember.
In der Zwischenzeit werden die Allianz-Unternehmen PIMCO und Allianz Global Investors die primären Vermögensverwalter des rückversicherten Portfolios bleiben.
Und wieder sind Sie ein bisschen klüger. Sagt die " Tante " in der BB-Volkshochschule.
Sigrid Wafner, Berlin

Ach Cathie.......................11.1.2022 / 14:00

Das " Problem " das Cathie Wood, CEO mit ihrem " Innovation ETF " hat.
Sie ist auch nur ideologisch. Sie klammert sich an die disruptiven Companies. Und hofft auf baldige Gewinne. Aber nicht alles, was zur Zeit hipp ist, bringt den Investoren Geld.
Während die " old school Industry " auch in 2022 bisher gut abgeschnitten und schöne Kursgewinne generierte, ging der " ARK Innovation ETF " um
45% nach Süden. Und was sagt Cathie? Sie motzt rum.
Zitat Cathie: " Das ist lächerlich " ( Sie meint die Kurssteigerungen der " old school " Companies).
Mag ja sein, dass die Kurssteigerungen der " alten " Unternehmen überraschend sind. Aber sich mit allen möglichen Ausreden an eine Idee
( disruptive Unternehmen ) zu klammern, ist auf die Dauer kein Erfolgs - rezept. By the way. Wenn man investiert, schadet Ideologie ebenso wie Gier. Siehe Bitcoin. Tip an Cathie . Man kann sich auch irren - und sollte dazu stehen.
Have a good trade................Lisa Feld, London

Ein Netzwerk schadet nur dem.................12.1.2022 / 10:00

der keines hat.
Schottenstein, der Gründer eines Sonnenbrillen-Händlers, gab seinen Freunden illegale Tipps, die er von einem Cousin bekam, der Vorstandsmitglied von Designer Brands ist, der Muttergesellschaft der Designer Shoe Warehouse-Kette. Der Cousin, Bortnovsky wusste auch von dem Plan des Lebensmittelhändlers Albertsonsin 2018, mit Rite Aid Corp. zu fusionieren, da sein Vater laut Gerichtsakten im Aufsichtsrat von Albertsons tätig war. Der Cousin teilte Schottenstein den geheimen Fusionsplan mit, der, laut Staatsanwaltschaft, mit diesen Informationen gehandelt hat und den Tip mit seinen Freunden geteilt hat.
James Froccaro, ein Anwalt von Bortnovsky, sagte, sein Mandant sei unschuldig und plane, sich nicht schuldig zu bekennen.
Auch ganz süß:
Für 300 US$ zuzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 35 US$ können Sie jetzt das kaufen, was die Green Bay Packers ( Footballer in Minnesota ) eine „Aktie“ nennen. Dieses „ Stammaktienangebot “ hat einen Haken: Sie kaufen keine Aktie. Es ist ein wertloses Stück Papier. Zum einen brauchen die Green Bay Packers nicht (mehr) Ihr Geld: Sie sind ein enorm profitables Team und sitzen derzeit auf einem Reservefonds von 400 Millionen US$. Diese „Aktien“ sind kein Eigenkapital, können nicht gehandelt werden, zahlen keine Dividenden, es sind auch keine Tickets enthalten aber die Green Bay Packers behaupten, „Stimmrechte“ zu verleihen. „Aktionäre“ werden zu einer Jahresversammlung eingeladen, bei der die Green Bay Packers zugeben, dass sie versuchen werden, noch mehr Geld zu bekommen.
Wie immer trifft auch hier unser Motto zu:
Die Dummheit der anderen ist unsere Chance
SuRay Ashborn, New York